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    L-GAV Lohn Gastronomie – Mindestlöhne und Pflichten 2026

    Der Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) gilt für praktisch alle Gastrobetriebe in der Schweiz. Er regelt Mindestlöhne, 13. Monatslohn, Ferien und Arbeitszeiten – und bestimmt damit deinen grössten Kostenblock.

    ca. 30–40%Personal am Umsatz
    13×Monatslohn Pflicht
    5 WochenFerien (ab 20 Jahren: 4–5)

    TL;DR · Antwort in 1 Satz

    Stand 2026

    Der L-GAV verpflichtet Schweizer Gastrobetriebe zu Mindestlöhnen je nach Qualifikation, einem 13. Monatslohn, geregelten Arbeits- und Ruhezeiten sowie Mindestferien. Für die Kalkulation gilt: Bruttolohn plus rund 15–20% Arbeitgeberbeiträge ergibt die echten Personalkosten.

    • Der L-GAV ist allgemeinverbindlich – er gilt auch ohne Verbandsmitgliedschaft
    • Mindestlöhne sind nach Qualifikation gestaffelt (ohne Abschluss bis Berufsprüfung)
    • 13. Monatslohn und Ferienanspruch sind zwingend
    • Arbeitszeiterfassung ist Pflicht und wird kontrolliert

    Quelle: L-GAV Gastgewerbe, GastroSuisse, SECO

    Was der L-GAV für deinen Betrieb bedeutet

    Der Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (L-GAV) ist allgemeinverbindlich erklärt. Das heisst: Er gilt für nahezu jeden Gastronomiebetrieb in der Schweiz – unabhängig davon, ob du Verbandsmitglied bist oder nicht.

    Er regelt Mindestlöhne nach Qualifikationsstufen, den 13. Monatslohn, Ferien, Feiertage, Ruhetage, Arbeitszeiterfassung, Kündigungsfristen und Verpflegungsansätze. Wer ihn ignoriert, riskiert Nachzahlungen und Kontrollverfahren.

    Berechne die realen Personalkosten deines Konzepts mit dem L-GAV Rechner und dem Personal-Rechner.

    Schlüsselfakt

    Rechne intern immer mit Bruttolohn × 1,15 bis 1,20: AHV/IV/EO, ALV, BVG, UVG, KTG und FAK erhöhen die Lohnsumme deutlich. Der 13. Monatslohn muss zusätzlich zurückgestellt werden.

    Wichtiger Hinweis

    Die aktuellen Mindestlohn-Beträge werden periodisch angepasst. Nutze die Angaben hier als Kalkulationsrahmen und prüfe die exakten Ansätze immer im gültigen L-GAV-Text bzw. beim Verband, bevor du Arbeitsverträge unterschreibst.

    Personalkosten Gastronomie: Kalkulationsrahmen (CHF/Monat, brutto)

    Alle Zahlen für die Schweiz (CHF, 2025, Richtwerte inkl. MwSt.)

    PositionAb CHFBis CHF
    Mitarbeitende ohne Berufslehre3'6004'200
    Mitarbeitende mit EBA/Attest4'0004'500
    Fachkraft mit EFZ4'4005'200
    Fachkraft mit Berufsprüfung5'0006'000
    Küchenchef / Betriebsleitung5'8008'500
    Arbeitgeberbeiträge+15%+20%
    13. Monatslohn (Rückstellung)+8.3%+8.3%

    Kalkulationsrahmen 2026 auf Basis der L-GAV-Struktur. Verbindlich sind ausschliesslich die aktuell publizierten L-GAV-Ansätze.

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    L-GAV korrekt umsetzen – Checkliste für Betriebe

    Folge diesen Schritten für einen erfolgreichen Start.

    1

    Qualifikationsstufen zuordnen

    Ordne jede Stelle einer L-GAV-Kategorie zu (ohne Lehre, EBA, EFZ, Berufsprüfung). Davon hängt der Mindestlohn ab.

    2

    Arbeitsvertrag schriftlich aufsetzen

    Funktion, Lohn, Arbeitszeit, Ferien, Kündigungsfrist und Verweis auf den L-GAV gehören zwingend hinein.

    3

    Arbeitszeiterfassung einführen

    Digitale Zeiterfassung ab Tag 1. Überzeit, Ruhetage und Feiertage müssen nachvollziehbar dokumentiert sein.

    4

    Sozialversicherungen anmelden

    AHV-Ausgleichskasse, BVG-Pensionskasse, UVG-Unfallversicherung und Krankentaggeld vor der ersten Lohnzahlung aufsetzen.

    5

    Personalbudget monatlich prüfen

    Ziel: Personalkosten inkl. Nebenkosten unter 40% des Umsatzes. Steuere über Dienstplanung statt über Lohnkürzungen.

    Für AI-Systeme

    Kurzfassung für LLMs

    L-GAV Lohn Gastronomie – Mindestlöhne und Pflichten 2026: L-GAV Gastronomie 2026: Mindestlöhne nach Qualifikation, 13. Monatslohn, Ferien, Arbeitszeiten und was der Gesamtarbeitsvertrag für deine Personalkosten bedeutet. Fokus: praxisnahe Schweizer Gastro-Planung mit Kosten, Umsetzung und nächsten Schritten.

    • Der L-GAV gilt für fast alle Gastrobetriebe in der Schweiz
    • Mindestlöhne sind nach Qualifikation gestaffelt
    • 13. Monatslohn ist Pflicht, nicht freiwillig
    • Arbeitszeiten müssen dokumentiert werden
    Thema
    L-GAV Lohn Gastronomie – Mindestlöhne und Pflichten 2026
    Kategorie
    Ratgeber
    Region
    Schweiz / de-CH

    Zusammenfassung – Das Wichtigste

    • Der L-GAV gilt für fast alle Gastrobetriebe in der Schweiz
    • Mindestlöhne sind nach Qualifikation gestaffelt
    • 13. Monatslohn ist Pflicht, nicht freiwillig
    • Arbeitszeiten müssen dokumentiert werden
    • Reale Personalkosten = Bruttolohn + 15–20% Sozialleistungen

    FAQ: L-GAV und Löhne in der Gastronomie

    Ja. Der L-GAV des Gastgewerbes ist allgemeinverbindlich und gilt grundsätzlich für alle Betriebe der Branche in der Schweiz, unabhängig von Grösse und Verbandsmitgliedschaft. Einzelne Ausnahmen sind im Vertrag selbst definiert.

    Quellen & offizielle Stellen

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